2017 // Abschied von meinem besten Jahr

So langsam gehst du zur Neige, verbeugst dich, holst noch ein bisschen Applaus, ein paar Buh-Rufe ein, und schleichst dich dann davon. Du willst Platz machen, musst Platz machen, es geht weiter, es kommt etwas Neues.

 

2017, du warst fabelhaft, unglaublich, du warst mein bestes Jahr.

 

Angefangen hast du noch zögerlich. Am 31.12.2016 war noch nicht klar, ob ich über’m Berg war. Am 1.1. war ich mir jedoch sicher, das hier kann nur besser werden. Ein paar vorsichtige Schritte im Januar, nur nicht übermütig werden, nur nicht wieder ins Straucheln kommen.

Schon am Ende diesen Monats haben sich jedoch die Ereignisse überschlagen. Wie sollte ich nicht glücklich sein, ich hielt mein erstes, eigenes Buch in den Händen. Und nur einen Tag später meinen kleinen Welpen.

Der Februar war gemütlich und chaotisch, mit Babyhund und Bachelorarbeit. Beides habe ich unter Kontrolle gebracht, beides hat mir Mut gemacht.

Im März hab‘ ich dann ihn getroffen, den Besten, den Richtigen, daran gab es keinen Zweifel.

 

Und spätestens jetzt war klar, 2017 ist mein Jahr.

 

Im April war endgültig Schluss mit Uni, alles unter Dach und Fach.

Die nächsten Monate waren ruhig, zogen einfach vorbei, ich war noch nicht bereit, mir eine neue Aufgabe aufzubürden. Lieber nochmal durchatmen, lieber nochmal ausschlafen. Ein bisschen ausprobieren, hier und da.

Der Sommer war toll, wir sind gereist, wir sind durch sämtliche Parks in Berlin gestreift.

Und haben uns schließlich auf Wohnungssuche begeben. Das war, weiß Gott, nicht leicht, aber schließlich haben wir die perfekte Bleibe gefunden. Unser Zuhause, für mich die erste richtige eigene Wohnung. Eine, die ich mir vor einem Jahr noch erträumt habe, von der ich nie gedacht hätte, ich würde sie so schnell besitzen. Kann mich bitte jemand kneifen?

Ab September war mir langsam klar, wo ich hinwill, wer ich sein will. Die Unsicherheit schlägt sich zwar immer wieder durch, aber ich bleibe standhaft, ich gebe nicht mehr nach, ich bleib dran. Einfach weil ich’s jetzt kann.

Und jetzt gehst du langsam vorbei. 2017, du warst nicht rundum perfekt, du warst kein Märchen, du warst echt, mit Ecken und Kanten, aber so reizend, so toll. Ich werde dich sicher nicht vergessen, du hast mir so viel gebracht, so vieles, das ich mir lange schon gewünscht habe.

 

2017, ich werd’ dich vermissen, aber das neue Jahr werd‘ ich noch einen draufsetzen, das sollst du wissen.

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