Australien in 3 Wochen – alle Fakten // Traveldiary

geflogen: mit Air China. Eher mittelmäßig empfehlenswert, war jedoch super günstig. Hin- und Rückflug insgesamt 650€. Da nimmt man auch ein gefühlt steinzeitliches Flugzeug, mit Minisitzen und traurigem Entertainmentprogramm hin. Gefunden haben wir den Deal bei Urlaubspiraten. Die Hinreise hat insgesamt 35 Stunden beansprucht, mit 12 Stunden Aufenthalt in Shanghai. Die Rückreise war ca. 5 Stunden kürzer. Es ist hart, aber kann man mal machen.

 

gewohnt: Hauptsächlich in Airbnbs. Meistens hatten wir ein Zimmer in einem Haus/Appartment. Mal im 42. Stock mit Pool auf dem Dach, mal mit Hunden, Katzen, Vögeln als Mitbewohner. Die Hosts waren alle super nett und zuvorkommend. Gekostet hat es meist um die 60€ pro nacht pro Zimmer.

 

gereist: Wir hatten einige Inlandsflüge, haben aber auch mal ein Auto gemietet und sind eine Strecke mit dem Fernbus gefahren. Alles war super easy und unkompliziert. Bis auf einen kleinen Vorfall mit dem Bus, bei dem irgendetwas mitten im nirgendwo kaputt ging und wir auf einen neuen Bus warten mussten, gab es weder Verspätungen noch sonstige Probleme.

 

gesehen: Die Ostküste. Die Reise hat in Sydney begonnen, wir hatten im Schnitt 3-4 Tage an jedem Ort. Weiter ging es nach Melbourne und die Great Ocean Road entlang. Dann hoch in den Norden nach Cairns, weiter zu den Whitsunday Islands und schließlich nach Brisbane. Dort haben wir am meisten Zeit verbracht, um den Urlaub in Ruhe ausklingen zu lassen. Eine letzte Nacht in Sydney und es ging zurück in die Heimat.

 

Die Highlights waren für mich definitiv die Tiererlebnisse. Kuscheln mit einem Koala oder auch wilde Koalas beobachten, Kangaroos und Emus füttern und streicheln, Papageien auf dem Arm herumtragen.

Aber auch der Ausflug zum Great Barrier Reef mit Schnorcheln war einmalig. Ganz besonders in Erinnerung bleiben wird mir auch der Flug mit einem kleinen Flugzeug über die Whitsundays und das Great Barrier Reef. Der Blick von oben ist atemberaubend.

 

Meiner Meinung nach ist lediglich die Great Ocean Road etwas zu gehyped. Ja, die Fahrt am Meer entlang ist schön und die 12 Aposteln zu sehen ist schon ganz cool. Die Übernachtungsmöglichkeiten dort sind allerdings sehr begrenzt und dadurch auch ziemlich teuer. Die Landschaft im Norden mit richtigem Regenwald hat mich persönlich mehr beeindruckt.

 

gegessen: Zu 90% asiatisch. Als Vegetarier greift man nicht zum Kangaroosteak (ich habe auch meinem Freund verboten, das zu essen). Außer Grillspezialitäten könnte ich gar nicht sagen, was nun typisch Australisches Dinner ist. Ich esse am liebsten Reis und Curry, deshalb war die Wahl meistens nicht besonders schwierig. Gerade in den größeren Städten gibt es aber auch super hippe vegetarische und vegane Läden, mit Jackfruit-Burgern und co. Auch Sushi gab es bei uns öfters, und in Melbourne auch mal griechisch. Die Preise sind ähnlich wie in Deutschland. Man spart dort nicht wirklich Geld, ich fand es aber auch nicht übermäßig teuer.

 

geschwitzt: Viel. Im Januar ist Sommer in Down Under. Von 23 bis zu 42 Grad war alles dabei. Meist hat sich die Temperatur um die 30 Grad bewegt. Die Luftfeuchtigkeit ist im Norden richtig hoch, wie das in den Tropen eben so ist.

 

geschwommen: War im Meer ohne Wetsuit nicht empfohlen. Zu der Jahreszeit gibt es besonders viele Quallen im Meer, deren Berührung teilweise tödlich enden kann.

Ich bin sowieso kein Freund von Wasser in großen Mengen. Zehen in den Pool strecken reicht mir meistens.

 

geekelt: Was seltsame Tiere anbelangt, haben sich die Begegnungen sehr in Grenzen gehalten. Eine Kakerlake ist in meinen (nicht zu dem Zeitpunkt getragenen) BH gekrabbelt und musste raus befördert werden. Einige große Spinnen hingen bewegungslos in den Bäumen. Aber der große Schock blieb aus.

 

Ich kann eine Reise nach Australien absolut empfehlen. Super Wetter, total unterschiedliche Landschaften und Klimaverhältnisse, da riesen Kontinent. Sehr entspannte und freundliche Menschen und ein positives Lebensgefühl. Der Kulturschock bleibt aus, das Land ist westlich. Das einzige, was mir negativ aufgefallen ist, sind die Menschen die am helligten Tage zugedröhnt mit Crystal Meth oder Ähnlichem herumirren. Australien hat ein großes Drogenproblem, das wird schnell offensichtlich. Außerdem der Umgang mit den Aborigines. Diese dunkelhäutigen Menschen, die traurig und verwirrt herumlungern, betrunken sind, einfach seltsam wirken sind die Ureinwohner Autraliens, die ausgerottet und vertrieben wurden und immer noch ausgestoßen werden. Sie haben oft große Probleme sich in der modernen Welt zu integrieren, finden keine Jobs und verfallen dem Alkohol. Das macht einen schon traurig, da es auch nicht zu übersehen ist. Hoffentlich entwickelt sich dieser Konflikt weiter und den Aborigines wird mehr und mehr das zugesprochen, was ihnen mal gehört hat.

 

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