Mein schlechter Freund der Perfektionismus

Bei mir selbst lasse ich so halb nicht gerne gelten. Nicht, dass ich mit allen Posts immer zufrieden wäre , meistens bin ich das nicht. Meistens formuliere ich im Kopf lediglich eine Weile hin und her und bringe dann das zu Papier, was gerade da ist. Aber mich erstmal zu überwinden, anzufangen, auch wenn vielleicht nichts Nobelpreisverdächtiges dabei rauskommt, das fällt mir sehr schwer.Die gedankliche Hemmschwelle ist hoch.

Öfter mal ausrasten // Free yourself

In letzter Zeit übe ich mich im nein Sagen und es wird immer besser. Doch nicht nur das, ich traue mich auch immer mehr, mal unverschämt zu sein. Mal ein bisschen zu pöbeln und auszurasten. Das mag für manch einen eher negativ erscheinen, ich finde es aber super und mir hilft es. Es tut gut, manchmal einfach seinen Ärger zu äußern, genau so, wie er gerade in einem herumwandert, vor allem wenn man dazu neigt, immer alles in sich rein zu fressen.

Ich mache…nichts // Über Hoch- und Tiefstapler

Wenn mich jemand fragt, was ich (beruflich) mache, sage ich entweder „gerade nichts so richtig“, „studieren“, oder „mich orientieren“, oder Ähnliches. Genau genommen stimmt das alles nicht. Ich mache nicht nichts, studieren tue ich definitiv auch nicht und orientiert habe ich mich bereits.
Mir fällt es jedoch schwer, genau zu sagen, was ich denn mache. Was ist mit der Frage „Was machst du so?“ überhaupt gemeint? Womit ich mein Geld verdiene? Was meine Pläne sind? Worauf ich hinarbeite? Was meine Leidenschaften sind, die (noch) kein Geld einbringen?