Warum sich alle auf Instagram ausziehen // Ist bloggen Kunst?

Nun ist es aber scheinbar schon verwerflich, Fotos von sich online zu stellen, oder Texte zu veröffentlichen. Schreiben, Fotografieren im Netz. Kunst? Nein, so würden wir das nicht nennen.
Wenn es denn mittlerweile nicht mehr verwerflich und irgendwie weird ist, Online präsent zu sein, dann ist es zumindest verwerflich, diese Darstellungen als Kunst zu betiteln. Warum eigentlich? Weil es nicht “gut genug” ist? Weil keine offiziellen Stellen das Label “Kunst” dafür vergeben? Es in keinem Museum zu sehen ist?

Ich finde Selbstliebe zum Kotzen // Optimierungswahn at its best

Dass es prinzipiell nichts Schlechtes ist, mit sich im Reinen zu sein, sich selbst nicht zu hassen und runter zu machen, will ich überhaupt nicht bezweifeln. Natürlich sieht dein Leben besser aus, wenn du es dir nicht selbst schwer machst, wenn du dir selbst nicht permanent ein Bein stellst.

Aber dieses Wort Selbstliebe, dieser Druck dahinter, geht einfach in die falsche Richtung.

Warum ich nicht mehr feiern gehe // Partyanimal gone

Ich komme mit in die Bar, ins Restaurant, zum Vorglühen. Verziehe mich aber höchstwahrscheinlich vor 0 uhr und fahre nach hause.
Warum gehst du nicht mit feiern?
Das höre ich oft. Verständlich, denn früher war ich das komplette Gegenteil. Seit ich 16 war und in den ein oder anderen Club rein durfte, konnte ich das Wochenende kaum erwarten. Endlich wieder Party! Trinken, tanzen, Spaß, Boys kennenlernen, sich was ausgeben lassen, losgelöst sein. Dafür habe ich mehr oder weniger gelebt. Gute 5 Jahre war das mein Ding.

Blogger vs. Influencer // Was macht einen Blogger aus?

Für viele scheint es ein und dasselbe zu sein: Blogger und Influencer. Man postet Zeug auf Instagram, macht Hauls und wird für Kooperationen bezahlt. Eine Gattung, 2 Begriffe dafür.
Ich finde, es sind zwei ziemlich unterschiedliche Dinge. Natürlich geht das eine in das andere über bzw. haben beide Tätigkeiten Überschneidungen. Aber…

Trotzdem ist ein Influencer kein Blogger.