Blogger vs. Influencer // Was macht einen Blogger aus?

Für viele scheint es ein und dasselbe zu sein: Blogger und Influencer. Man postet Zeug auf Instagram, macht Hauls und wird für Kooperationen bezahlt. Eine Gattung, 2 Begriffe dafür.
Ich finde, es sind zwei ziemlich unterschiedliche Dinge. Natürlich geht das eine in das andere über bzw. haben beide Tätigkeiten Überschneidungen. Aber…

Trotzdem ist ein Influencer kein Blogger.

Mich zieht es nicht zurück // Über Heimatverbundenheit

„Uns zieht es schon langfristig wieder zurück“, sagt eine Stimme auf der Rückbank. Es wird sich über das schwäbisch-Sein in Berlin ausgetauscht, über die Unterschiede, über die Berliner. Ich schweige, schaue aus dem Fenster, sehe die Landschaft vorbeirauschen.
Ich kann mich mit dem Gesagten nicht sonderlich identifizieren. Mit dem Gefühl, wieder dorthin gehen zu wollen, wo man herkommt, sich stark verbunden fühlen.

Wenn dir alles zu viel ist // Hochsensibel?

Der Begriff der Hochsensibilität taucht immer öfter auf Lifestyle-Websites und Ähnlichem auf und scheint fast ein neuer „Trend“, wie der des Veganismus oder des Burn-outs, zu sein. Etwas, mit dem man sich abgrenzen und in den Mittelpunkt stellen kann, etwas, um sich zu labeln, etwas, das nicht ernst zu nehmen ist.
Das ist es nicht (Ich halte nichts von oben Erwähntem für einen Trend oder ein Hirngespinst). Das Thema ist durchaus real, jedoch wenig greifbar für Menschen, die es nicht betrifft.

Yes, I can, want to and will! // Warum ich nicht ‚nein‘ sagen kann

Nein, will ich nicht! Ich muss noch Wäsche waschen (bunt und hell!), den stinkenden Biomüll entsorgen, einkaufen, einen Text schreiben, staubsaugen und das Bad putzen (Meine elektrische Zahnbürste hinterlässt überall, wo ich sie hinstelle, weiße, antrocknende Zahnpasta-Rückstände, die sich rasend schnell vermehren).

„Ja, klar“, sage ich. Ich denke laut und deutlich „NEIN!“ und sage gequält lächelnd, nuschelnd „ja“.

Tinderella to be // Die Sache mit der Unverbindlichkeit

Sind wir wirklich nicht mehr fähig, uns dauerhaft -oder zumindest mal für die nächsten Monate und gegebenenfalls Jahre- zu binden? Wenn man in Sachen Beziehung Ausflüchte wie „Sorry, aber ich will gerade keine Beziehung“ abzieht, denn diese bedeuten in den meisten Fällen sowieso nur, dass wir den anderen einfach nicht soo toll finden und er deshalb nicht als Partner in Frage kommt, bleibt trotzdem eine Hand voll Unentschlossenheit, Bindungsunwilligkeit, Zweifel. Eine große Hand voll.