Reisen macht mich fertig

Ich schwelge in Gedanken, überlege, ob ich bequem geworden bin oder der Vorgang an sich faktisch wirklich anstrengender.Die Mühe war es mir immer Wert. Mit 20 war ich das erste Mal alleine unterwegs. 8 Stunden nach New York. Dann 10 Stunden nach Kapstadt, 12 nach Brasilien, Mexiko, Miami, schließlich Australien dieses Jahr. 35 Stunden nach Australien. Horror.

Zu viel Auswahl // Gedankenwollmaus#1

Die große Orientierungslosigkeit der Quarterlife Crisis rührt zum Teil vom Überfluss an Möglichkeiten. Wie soll man sich auch für etwas entscheiden, festlegen, wenn es keinerlei Begrenzung gibt? Früher hat man eben den Beruf ausgeübt, den die Eltern hatten, bzw. wofür es Ausbildungsstätten und Bedarf in der eigenen Stadt gab. Heute kannst du überall hinziehen, ja fast überall in der Welt, jede Art von Beruf ausüben. Oder etwas machen, das sich gar nicht als Beruf einstufen lässt.

Irgendwas mit Medien // Lohnt sich studieren noch?

Es gab Zeiten, da war ein Abitur wirklich etwas wert. Ebenso ein Realschulabschluss und auch mit einem guten Hauptschulabschluss konnte man eine ordentliche Ausbildung absolvieren. Habe ich mir zumindest so erzählen lassen. Mittlerweile ist dein Master of Arts zwar nett, aber wenn du keine Auslandserfahrung, sehr gute Spanischkenntnisse, Photoshop-Skills und HTML-Wissen besitzt, leider nicht genug.