Reisen macht mich fertig

Ich schwelge in Gedanken, überlege, ob ich bequem geworden bin oder der Vorgang an sich faktisch wirklich anstrengender.Die Mühe war es mir immer Wert. Mit 20 war ich das erste Mal alleine unterwegs. 8 Stunden nach New York. Dann 10 Stunden nach Kapstadt, 12 nach Brasilien, Mexiko, Miami, schließlich Australien dieses Jahr. 35 Stunden nach Australien. Horror.

Australien in 3 Wochen – alle Fakten // Traveldiary

gesehen: Die Ostküste Australiens. Die Reise hat in Sydney begonnen, wir hatten im Schnitt 3-4 Tage an jedem Ort. Weiter ging es nach Melbourne und die Great Ocean Road entlang. Dann hoch in den Norden nach Cairns, weiter zu den Whitsunday Islands und schließlich nach Brisbane. Dort haben wir am meisten Zeit verbracht, um den Urlaub in Ruhe ausklingen zu lassen. Eine letzte Nacht in Sydney und es ging zurück in die Heimat.
Die Highlights in Australien waren für mich definitiv die Tiererlebnisse. Kuscheln mit einem Koala oder auch wilde Koalas beobachten, Kangaroos und Emus füttern und streicheln, Papageien auf dem Arm herumtragen.

Sydney // Traveldiary

Sydneys Vibe hat mir unglaublich gut gefallen. Die Leute wirken entspannt, sind laut und lachen, jeder scheint freundlich zu sein, hilfsbereit und offen. Die kleinen Dinge machen es aus, das Verständnis der Menschen darüber, wie man zusammenlebt – überall Wlan und kostenfreie, saubere Toiletten z.B. Wenn der Bus voll war, mussten wir nicht bezahlen, an der Fähre kann man auch ohne Ticket mal schnell noch dazuspringen.

Mein Unbehagen auf Reisen // Traveldiary

Reisen ist für mich definitiv eines der besten Hobbies, für das man sein Geld in jungen Jahren verschleudern kann. Nichts bereichert einen so nachhaltig, schafft langanhaltende Zufriedenheit und einen echten Mehrwert für das ganze Leben, wie loszuziehen und sich die Welt anzuschauen. Man wächst, erweitert seinen Horizont, lernt so viel Neues jeden Tag kennen.
Trotzdem oder gerade deswegen sehe ich das Reisen nicht mehr komplett unkritisch, bzw. erkenne bei mir ein paar negative Muster, in die ich jedes Mal verfalle, wenn ich unterwegs bin.