Warum sich alle auf Instagram ausziehen // Ist bloggen Kunst?

Nun ist es aber scheinbar schon verwerflich, Fotos von sich online zu stellen, oder Texte zu veröffentlichen. Schreiben, Fotografieren im Netz. Kunst? Nein, so würden wir das nicht nennen.
Wenn es denn mittlerweile nicht mehr verwerflich und irgendwie weird ist, Online präsent zu sein, dann ist es zumindest verwerflich, diese Darstellungen als Kunst zu betiteln. Warum eigentlich? Weil es nicht “gut genug” ist? Weil keine offiziellen Stellen das Label “Kunst” dafür vergeben? Es in keinem Museum zu sehen ist?

Ich finde Selbstliebe zum Kotzen // Optimierungswahn at its best

Dass es prinzipiell nichts Schlechtes ist, mit sich im Reinen zu sein, sich selbst nicht zu hassen und runter zu machen, will ich überhaupt nicht bezweifeln. Natürlich sieht dein Leben besser aus, wenn du es dir nicht selbst schwer machst, wenn du dir selbst nicht permanent ein Bein stellst.

Aber dieses Wort Selbstliebe, dieser Druck dahinter, geht einfach in die falsche Richtung.

Blogger vs. Influencer // Was macht einen Blogger aus?

Für viele scheint es ein und dasselbe zu sein: Blogger und Influencer. Man postet Zeug auf Instagram, macht Hauls und wird für Kooperationen bezahlt. Eine Gattung, 2 Begriffe dafür.
Ich finde, es sind zwei ziemlich unterschiedliche Dinge. Natürlich geht das eine in das andere über bzw. haben beide Tätigkeiten Überschneidungen. Aber…

Trotzdem ist ein Influencer kein Blogger.

Nicht Instagram ist das Problem, du bist es // Social Media Bashing

…Als die Kinder noch draußen gespielt haben, als man noch in der Erde gebuddelt hat, anstatt Filter über Filter auf das neuste Selfie zu legen. Hach.
Als noch die inneren Werte mehr gezählt haben, als eine frisch operierte Nase auf Instagram, als wir mal zum Buch statt zum Handy gegriffen haben, als diese ganze Oberflächlichkeit noch nicht so vorherrschend war. Instagram macht die Menschheit doch krank!

Yes, I can, want to and will! // Warum ich nicht ‚nein‘ sagen kann

Nein, will ich nicht! Ich muss noch Wäsche waschen (bunt und hell!), den stinkenden Biomüll entsorgen, einkaufen, einen Text schreiben, staubsaugen und das Bad putzen (Meine elektrische Zahnbürste hinterlässt überall, wo ich sie hinstelle, weiße, antrocknende Zahnpasta-Rückstände, die sich rasend schnell vermehren).

„Ja, klar“, sage ich. Ich denke laut und deutlich „NEIN!“ und sage gequält lächelnd, nuschelnd „ja“.

Tinderella to be // Die Sache mit der Unverbindlichkeit

Sind wir wirklich nicht mehr fähig, uns dauerhaft -oder zumindest mal für die nächsten Monate und gegebenenfalls Jahre- zu binden? Wenn man in Sachen Beziehung Ausflüchte wie „Sorry, aber ich will gerade keine Beziehung“ abzieht, denn diese bedeuten in den meisten Fällen sowieso nur, dass wir den anderen einfach nicht soo toll finden und er deshalb nicht als Partner in Frage kommt, bleibt trotzdem eine Hand voll Unentschlossenheit, Bindungsunwilligkeit, Zweifel. Eine große Hand voll.

Don’t fall in Love // Nicht schon wieder ein Korb

Das Handy hast du immer in Reichweite, die Antwort könnte ja jede Sekunde kommen. Du hast das Gefühl, dass er seit eurem letzten Treffen etwas seltener und reservierter zurückschreibt. Aber eigentlich kann das nicht sein, er hat dir zum Abschied versichert, dass ihr euch nächste Woche wiederseht. Außerdem hattet ihr einen schönen Abend, habt gelacht, euch gut unterhalten. Was sollte schon sein, warum sollte er seine Meinung über dich geändert haben?